selbstRAUM BLOG

Hier findest du Gedanken, Impulse, Anregungen und aktuelle Themen – viel Freude beim Schmökern!

Lerne einen der größten Verhinderer glücklicher Beziehungen kennen

Die Corona-Krise mit wenig sozialer Abwechslung und viel „verordneter“ Nähe stellt Paare vor spezielle Herausforderungen. Schwelende, nicht angesprochene Konflikte oder Missverständnisse fallen mangels „Fluchtmöglichkeit“ besonders auf 😳😖🥺🤬. Heute möchte ich mich einem der größten Verhinderer glücklicher Beziehungen widmen – der 🔦 PROJEKTION. Das heißt, ich interpretiere die Welt so, wie sie zu meinen innersten Überzeugungen passt 👁🧠🔍.
zB Ein Mann lässt regelmäßig Kleidungsstücke im Wohnbereich herumliegen. Seine Partnerin reagiert regelmäßig sehr gekränkt und wütend 😡🥺, da sie das Verhalten persönlich nimmt und als Geringschätzung interpretiert. Eine andere Frau wiederum ist von der unverbesserlichen Fröhlichkeit 😀 ihres Partners genervt. Jeden „verletzt“ etwas anderes: Deine eigene REAKTION ist es, die zählt! Du kannst dir sicher sein: ➡️Alles, was in dir eine emotionale Reaktion auslöst, hat definitiv mit DIR zu tun ❗️

Wenn du dich im Moment in einer eher unglücklichen Beziehung befindest, oder du dich schon seit längerem nach einer Partnerschaft sehnst, frag dich ganz selbstehrlich:

❓Was hat das Ganze mit mir zu tun?
❓Warum suche ich mir einen Partner, der …. (mich betrügt, mich anlügt, mich respektlos behandelt usw.)?
❓Wer bin ich?
❓Welchen Partner möchte ich haben?
❓Welchen Nutzen hat diese Beziehung für mich persönlich?
❓Welche Leere soll mein Partner in mir auffüllen?

Was dich an deinem Partner aufregt, ist meist ein Spiegel deiner eigenen „Baustellen“.

EIN BEISPIEL: Dein Partner behandelt dich respektlos? Dann schau mal ganz ehrlich auf den Umgang mit dir selbst: Wie sprichst du mit dir bzw. über dich? Stehst du zu dir? Sagst du nein, wenn du nein denkst? (Und sagst du ja, wenn du ja denkst?) Behandelst du dich selbst respektvoll und bist stolz auf deine Leistungen? Hast du Liebe für dich selbst übrig?

➡️Wenn es dir gelingt, eine deiner Baustellen anzuschauen und das dahinterliegende Thema zu klären, braucht dir dein Partner dieses Thema nicht mehr zu spiegeln. Besonders auffällig ist es, wenn sich ein „Muster“ in mehreren Beziehungen immer wieder zeigt. Dann lohnt es sich, ganz genau hinzusehen (oft liegen die Wurzeln zB in eigenen unbewussten Glaubenssätzen und Überzeugungen).

➡️Wenn du neugierig bist, und deinem Liebesleben langfristig eine neue Richtung geben möchtest, könnte mein Seminar im April vielleicht etwas für dich sein: "Liebesglück - auch in herausfordernden Zeiten. Für Singles & Menschen in Beziehung."

Andrea Schrems, 24.1.2021

So kommst du deinen unbewussten Gedanken auf die Spur

Die Erfahrungen der ersten 6 Lebensjahre haben enormen Einfluss darauf, wie wir uns selbst, andere Menschen und die Welt im allgemeinen wahrnehmen und damit auf unser Verhalten uns selbst und anderen gegenüber.
Kannst du dich freudig auf Beziehungen einlassen oder wahrst du (unbewusst) aus Angst vor Verletzung lieber eine gesunde Distanz bzw. landest immer wieder in "schwierigen" Beziehungskonstellationen? Was denkst du über dich, die Welt, über Männer, über Frauen, über Beziehungen, über die Arbeit ...? Wenn du Lust hast, schau heute mal ganz bewusst und ganz selbstehrlich hin, was "es" alles so in dir denkt (schreib am besten einfach drauf los, ohne lange nachzudenken). 🤔
Das Bewusstmachen deiner (oft unwahren) Gedanken ist der erste Schritt zu einer Veränderung, wenn du diese möchtest. ➡️ Es ist nie zu spät, deinem Leben eine neue Richtung zu geben.

Andrea Schrems, 15.7.2020

Wie Kindheitserfahrungen noch Jahrzehnte später dein Leben beeinflussen

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist ein Thema, das ALLE angeht - ob Generaldirektor, Staatspräsident, Sekretärin oder Krankenpfleger. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich meine Seminare anbiete: Ich möchte mehr und mehr Menschen dafür begeistern, sich bewusst mit ihrem Innenleben zu beschäftigen.
➡️➡️ Jeder kennt Situationen, die uns "triggern", die uns treffen, in denen wir "empfindlich" (über)reagieren oder verletzt sind. Jeder von uns kann lernen, sich die Auslöser bewusst zu machen und "erwachsener" auf Verhaltensweisen unserer Mitmenschen zu reagieren. So kann unsere Welt besser und friedlicher werden - mit besseren Beziehungen und einem glücklicheren Grundlebensgefühl.
Ausnahmslos jeder hat nämlich durch Erfahrungen in der Kindheit 🧒👧 (vor allem in den ersten 6 Lebensjahren) Prägungen und Glaubenssätze gespeichert. Diese tief verankerten Überzeugungen, die in der Regel unbewusst sind, lösen in bestimmten Situationen emotionale Reaktionen in uns aus. Diese Reaktionen sind häufig völlig unangemessen oder überzogen, eben weil es nicht (nur) Reaktionen auf die aktuelle Situation sind, sondern auf verdrängte schmerzliche Situationen in der Vergangenheit.
Beispielsweise könnte es vorkommen, dass dein Partner vergisst, etwas Bestimmtes zu erledigen. Du beziehst dieses Vergessen jedoch auf dich und interpretierst alles Mögliche hinein, das deinen unbewussten, als Kind gelernten Überzeugungen entspricht (zB "ich bin ihm nicht wichtig", "er liebt mich nicht", "ich muss alles allein machen", "ich kann mich auf niemanden verlassen", "Männer sind zu nichts zu gebrauchen" usw. usf.). Aufgrund dieser Gedanken erschaffst du dir selbst eine Riesen-Wut auf deinen Partner. So kann sich eine vermeintliche Kleinigkeit zu einer handfesten Beziehungskrise hochschaukeln. Wenn du frei von deinen (unwahren) Prägungen wärst, könntest du die Situation als das nehmen, das sie ist: Dein Partner ist auch nicht perfekt (das muss er ja auch nicht sein) und hat ganz einfach vergessen, eine Kleinigkeit zu erledigen.
Nicht immer sind die Auswirkungen unserer Kindheitsprägungen so "harmlos", dass es "nur" um einen Beziehungsstreit geht. Das Verharren in krank machenden Jobs oder Beziehungen, chronische Erfolglosigkeit oder sogar kriegerische Auseinandersetzungen - fast alle Probleme haben mit unseren Prägungen und nicht verarbeiteten Kindheitserfahrungen zu tun.

WIE TICKST DU? Welche Glaubenssätze hast du wohl fest in dir fest verankert? Sind dir manche davon schon bewusst? Welche davon werden dir womöglich schon von deinen Mitmenschen gespiegelt ("du gibst immer viel zu schnell nach", "du willst es jedem recht machen", "du suchst dir immer Partner, die dich mies behandeln", "du fühlst dich total schnell in deiner Freiheit eingeschränkt" ...)? In welchen typischen Situationen lösen diese in dir eine Emotion wie Wut, Trauer, Angst etc. und ein entsprechendes Verhalten (blockiert sein, angreifen, davonlaufen ...) aus? Die Gesamtheit unserer Kindheitsprägungen (die positiven wie auch die negativen), die wir durch unsere Eltern und andere wichtige Bezugspersonen erfahren haben, bezeichnet man auch als das "INNERE KIND".

Andrea Schrems, 21.2.2020

Warum zweifeln wir so oft an uns selbst?


"Du bist schon lange gut so, wie du bist. Du hast es nur noch nicht bemerkt."

Die Wurzeln all des Selbstzweifels oder auch des Gefühls, nicht gut genug, nicht liebenswert oder nicht attraktiv genug zu sein, liegen meist in der Vergangenheit. Eine wichtige Rolle spielt dabei das so genannte "innere Kind".
Das "innere Kind" ist eine Metapher - die all die unbewussten Anteile unserer Persönlichkeit umschreibt, die in unserer Kindheit geprägt wurden. Ihm wird unser Gefühlsleben zugeordnet: Angst, Schmerz, Trauer, Wut, aber auch Freude, Glück und Liebe. Wenn wir heute, als Erwachsene, auf Situationen im Außen reagieren, reagiert sehr oft nicht der reife, erwachsene Teil in uns - sondern eben dieses "innere Kind" mit all seinen alten, nicht geheilten Wunden und Kränkungen.

➡️ So kommt es, dass wir oft auf kleine Auslöser so verletzt und emotional reagieren. Gerade in unseren Beziehungen macht sich das sehr gerne bemerkbar: Stundenlang wird um "nichts" diskutiert, und beide Parteien fühlen sich gleichermaßen unverstanden, ungeliebt und nicht wertgeschätzt.
Wenn du dir nun bewusst machst, dass es das verletzte "innere Kind" ist, das reagiert, ist der erste Schritt schon gemacht. Wenn du dir deine unbewussten alten Wunden bewusst machst und heilst, darfst du endlich aufhören, deine alten Verletzungen und Überzeugungen auf dein gegenwärtiges Außen zu projizieren und somit immer wieder ähnliche Situationen in dein Leben zu ziehen. Und du darfst anfangen, dir selbst die Wertschätzung zu schenken, die du verdienst. ❤️

Andrea Schrems, 15.2.2020

Wie du beeinflussen kannst, wie andere dich behandeln

oder: WARUM lohnt es sich, sich mit seinem inneren Kind zu beschäftigen 🧐❓

Die Beschäftigung mit deinem inneren Kind ist der Schlüssel zur Lösung der meisten Lebensthemen. Sie trägt dazu bei, alte Wunden zu heilen, dein Selbstvertrauen zu stärken und immer mehr in dein volles Potenzial zu kommen. Denn viele alltägliche Probleme haben ihre Wurzeln in einer nicht verarbeiteten Kindheit. In den ersten Lebensjahren sind wir zutiefst abhängig von anderen, sodass wir Situationen (wie eine kurze Trennung von einer wichtigen Bezugsperson, eine Versagenssituation etc.) als traumatisch oder sogar lebensbedrohlich empfinden können, selbst wenn sie aus erwachsener Sicht "harmlos" sind. Auch wenn wir schon längst erwachsen sind, wirken die als Kind erlernten Verhaltensmuster und Überzeugungen unbewusst weiter. So ziehen wir immer wieder Situationen, Menschen und Erfahrungen in unser Leben, die die damals verdrängten Hauptemotionen in uns auslösen (zB Angst, Ohnmacht, Trauer, Kleinheit, Wut, Scham, Schuld).

Es ist so: Als Kind sind wir zu 100 % abhängig von erwachsenen Bezugspersonen, alleine wären wir nicht überlebensfähig. Daher ist das oberste Ziel (weil überlebensnotwendig!), Aufmerksamkeit und Zuwendung zu gewinnen. Als Kind sind wir im Hier und Jetzt, können uns ganz dem Augenblick hingeben und erleben die ganze Bandbreite der Gefühle, handeln intuitiv und verfügen noch über eine natürliche Herzverbindung und unendliche Lebensfreude.

Doch wie oft hast du als Kind gehört, du solltest leise sein, anders sein, nicht so lästig sein, deine Wünsche, Träume und Hoffnungen seien lächerlich, naiv, unreif und unwichtig? Die kontinuierliche Missachtung des spielfreudigen, wissbegierigen, lebensfrohen Kindes kann zu tiefer Frustration und Rückzug führen. Dabei haben wir nicht gemerkt, dass wir uns dadurch unbewusst auf die Seite der damaligen Erwachsenen gestellt und angefangen haben, uns selbst als lächerlich, nicht in Ordnung, nicht liebenswert und bedeutungslos zu empfinden. Innerlich sind wir unglücklich, wütend, traurig und leer, wir spüren uns nicht mehr. Wir wollen nicht mehr verletzt werden und entwickeln verschiedene Überlebensmechanismen.

Wenn du heute - als Erwachsener - eine liebevolle Beziehung zu deinem inneren Kind aufbaust, kannst du einen großen Schritt in der Entwicklung einer wirklich gefestigten, starken, unabhängigen Persönlichkeit machen. Positive, liebevolle Wertschätzung zum inneren Kind (und damit zu einem wesentlichen Anteil deiner selbst) macht es möglich, wirklich frei und von verdrängten emotionalen Altlasten geheilt zu werden. Du kannst dir selbst heute all die Liebe und Aufmerksamkeit geben, die du als Kind oft so schmerzlich vermisst hast (und aus Sicht des Kindes war es wohl IMMER zu wenig ...).

▶️SO WIE WIR UNS SELBST BEHANDELN, BEHANDELN DIE ANDEREN UNS Dieser Kreislauf von Ursache und Wirkung wird bei der Arbeit mit dem inneren Kind sehr deutlich klar. Wer sich seine unbewussten alten Wunden bewusst macht und heilt, darf aufhören, das vergangene Erleben ins Erwachsenenleben mitzutragen, auf das Außen zu projizieren und somit immer wieder ähnliche Situationen in sein Leben zu ziehen.
Gerade in deinen Beziehungen zum Partner, zu Freunden, Familie oder Kollegen kommt der Einfluss des inneren Kindes stark zum Tragen. Alte Verletzungen ziehen immer wieder ähnliche Beziehungsdramen nach sich, die als Kind mit der damaligen Bezugsperson erlebt wurden. Arbeiten wir an der Heilung des inneren Kindes, so beginnen wir, selbstverantwortlich für unsere Bedürfnisse zu sorgen, anstatt diese weiterhin auf andere oder die Umwelt zu projizieren. Wir können jetzt unsere Vergangenheit NEU erschaffen und unserem inneren Kind die Liebe und Anerkennung schenken, die es verdient. ES IST NIE ZU SPÄT FÜR EINE GLÜCKLICHE KINDHEIT ❤️

Andrea Schrems, 1.2.2020

Wozu brauche ich eine Vision?

Du glaubst vielleicht im Moment noch, dass du mit dem, wie dein Leben jetzt aussieht, nicht so viel zu tun hast, dass es dir einfach so „passiert“ ist.

Doch das ist ein sehr häufiger Irrtum: Wir selbst erschaffen unser Leben in jedem Augenblick zumindest MIT! Du kannst das Leben zwar nicht kontrollieren, dass alles ganz genau so wird, wie du es willst - aber du kannst ihm eine Richtung geben. Das ist es, was den meisten fehlt: Sie wissen genau, was sie NICHT wollen, haben jedoch keine Klarheit, in welche Richtung genau es gehen soll.
Vielen geht es wie einem Schiff, das irgendwo herumdümpelt und nicht so recht weiß, wohin genau es Kurs aufnehmen soll. Deine Lebenszeit ist so wertvoll … finde jetzt heraus, wie DEINE Vision aussieht. Auf welches Leben willst du am Ende deines Lebens zurückblicken, so dass du das Gefühl hast, ein wirklich erfülltes, lebendiges Leben gelebt zu haben? Wie sieht deine Vision von Beziehung, Freundschaft, Familie, Beruf, Freizeit, Gesundheit und persönlicher Entwicklung aus? Nimm dir zumindest ab und zu etwas Zeit dafür, DEINE Richtung zu bestimmen.

Andrea Schrems, 1.12.2019

Wir bereuen ... die Dinge, die wir NICHT getan haben

Manchmal leben wir "so dahin" und fragen uns dann, wie bestimmte Situationen in unser Leben gekommen sind ... Meist unbewusst sind wir selbst der (Mit-)Schöpfer unserer Lebenswirklichkeit.
Wie die Autorin Bronnie Ware in ihrem Bestseller "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" eindrucksvoll dokumentiert, erkennen viele Menschen erst auf dem Sterbebett, dass sie die Freiheit gehabt hätten, ihren Lebensweg bewusst zu wählen und zu gestalten.
Interessanterweise bereuten die im Sterben liegenden Befragten hauptsächlich, Dinge NICHT getan zu haben:

1. "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben"
2. "Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet"
3. "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken"
4. "Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten"
5. "Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein"

Wie möchtest du DEIN Leben gestalten, damit du glücklich, freudig und zufrieden darauf zurückblicken kannst?

Andrea Schrems, 21.11.2019

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